#LSBW – Und die ersten Punkte für Marco Grebenstein

Moin zusammen! Meine „Lures should be wet – Challenge of Challenges 2018“ hab ich euch ja schon vorgestellt direkt als Verlinkung auf meiner Startseite. Jetzt sind im frühen Jahr 2018 auch schon die ersten Punkte für Marco geflossen.

Ich hatte meinem Sohnemann versprochen, dass wir in den Ferien trotz der Kälte nochmal mit dem Boot ein kleinen Trip machen. Vergangenen Samstag war es dann soweit und wir brachen morgens um 7 Uhr auf. Zielfisch war der Hecht. Mein Kumpel Kevin und mein Sohn Max waren bei mir an Board.

Der Plan war mit großen, langsam geführten, Ködern an steilen Kanten und in den Löchern zu fischen. Die Futterfische zu finden war an diesem Tag nicht ganz einfach und so haben wir einfach „ins Blaue hinein“ gefischt. Leider blieb bei uns gänzlich der Erfolg aus. Kein einziger Hecht interessierte sich für unsere stattlichen Gummis.

Trotzdem hatten wir gute Laune und wir können auch mal ohne Fisch Spaß haben 🙂

Als wir unser Frühstück hinter uns gebracht hatte und die heiße Teetasse in den kalten Händen hatten kam auf einmal ein aufgeregter Anruf von Marco, der in Sichtweite vor gut 10 Minuten aufs Wasser gekommen war. Ich denke wir hatten kurz vor 10 (der alte Langschläfer), als er uns zu sich rief. Eine ziemlich fette Hechtdame hatte sich seinen Noike Wobble Shad in 3″ voll einverleibt. Wie der Köder schließen lässt wollte Marco eigentlich im flacheren Wasser auf Barsch fischen und weil es noch bedeckt war hat er die Farbe Atomic Berry UV gefischt. Den wollte die 93er Maschine haben! Präsentiert wurde der Köder an einem selbstgebauten Skirted Jig.

Dickes Petri Marco! Das ist die erste erfüllte Challenge für dich und damit wohlverdiente 10 Punkte.

Manchmal…

…aber nur manchmal muss man sich einfach mit positiven Erinnerungen und Fangerfolgen über Wasser halten, denn wie ein geläufiger Spruch unter Angelern besagt ist nicht jeder Angeltag = Fangtag.

Ich war jetzt etwas außer Gefecht gesetzt durch eine starke Erkältung gefolgt von einer schmerzhaften Sehnenentzündung im linken Unterarm, sodass ich nicht wirklich oft ans Wasser gekommen bin. Bei der Durchsicht meiner Bilder ist mir ein schöner Zander aufgefallen, der mir am leichten Barschgerät besonders viel Spaß gemacht hat.

Die tolle Story ist eigentlich, dass ich an diesem Tag mehrere schöne Barsche um die 30-35cm auf die Quake Claw in 3,4“ in der Farbe Green Pumpkin Chartreuse hatte und anscheinend genau unter und um den Barschschwarm unmittelbar der Zander und noch einige halbstarke Hechte standen. Ich vermute, dass an diesem Tag die komplette „Nachrungskette“ an diesem einen Spot vertreten war, denn man sah öfters kurz bevor ich den nächsten Barsch gefangen habe ein paar kleine Rotaugen aus dem Wasser spritzen. Geniales Erlebnis am Wasser!!

Wenn das Wetter jetzt aufhört mich unaufhörlich mit Dauerregen zu nerven und mein Arm vollständig kuriert ist werde ich versuchen noch den einen oder anderen Räuber vor dem Jahresende zu fangen.

Bis dahin liebe Grüße

Alex

Noike Wobble Shad 7,5″ (19,2 cm) – Die Fangmaschine

Hey guys!

da bereits eine komplette Ködervorstellung vom neuen Noike Wobble Shads in 7,5″ (19,2 cm) auf www.lurenatic.de (Blog) und im Barsch Alarm Forum zu finden ist gehe ich jetzt hier nicht mehr auf eine Details des Köders ein. Ich möchte nach den ersten kurzen Testwochen aber schonmal verraten, dass es sich, wie erwartet um eine absolute Fangmaschine handelt.

Klar, das sagt natürlich jeder Hersteller und Teamangler über die eigenen Köder sonst hätte er seinen Job nicht verstanden, aber warum das für mich ganz persönlich beim Wobble Shad zutrifft möchte ich euch gern trotzdem verraten. Die immer wieder angepriesene „Wobble Action“ gibt es wirklich bei keinem zweiten Hechtköder in dieser Köderklasse. Die Hechte machen die dadurch entstehenden druckvollen Vibrationen einfach verrückt und hämmern ganz ungeniert auf den WS. Einige von euch werden vielleicht vor der Größe Angst haben, aber seid versichert, dass das völliger Quatsch ist. Auch halbstarke Hechte packen sich den Köder, wenn sie darauf Bock haben. Gerade jetzt wo das „Große Fressen“ vorm Winter losgeht stehen die Hechte auf einen guten und energiespendenden Happen.

Ich fische den WS am liebsten am Shallow Rig und hänge in den Snap eine kleine 5g Bleikugel ein wenn es die Umstände so wollen. Das Ganze baue ich mir selbst und es sieht so aus:

Auch meinen Angelbuddy konnte ich schon mit dem WobbleShad überzeugen und so hat er sich auch eine Ladung bei Lurenatic bestellt und direkt seinen Personal Best (PB) damit gefangen. Dickes Petri nochmal an dieser Stelle an dich Kevin. Hast du dir verdient 😉

Irgendwann kennen, gerade bei hohem Angeldruck, die Fische einfach bestimmte Bewegungsmuster. Bei vielen Hechtködern ist es meistens das typische um die eigene Achse Flanken, was sicherlich immernoch gut funktioniert, aber gerade bei Fischen, die eventuell schonmal gefangen wurden und dadurch „gelernt“ haben packt der Wobble Shad! Probiert es aus und freut euch auf die knallharten Bisse.

Petri Heil, euer Alex

PS: Ich werde euch natürlich hier im Blog über weitere Fänge auf dem laufenden halten und auch immer mal die Fangfarben zu den jeweiligen Bedingungen schreiben.