#LSBW Pike Team-Challenge Zwischenstand

Hi liebe Leser,

ihr habt ziemlich lange nichts von mir gehört, das tut mir leid. Allerdings ist das dem Umstand geschuldet, dass ich seit August diesen Jahres krankheitsbedingt nicht ans Wasser komme. Ich hätte niemals gedacht, dass ein Bandscheibenvorfall jemanden so extrem beeinträchtigen kann. Ich bin wirklich froh, wenn ich wieder angreifen kann. Das wird allerdings bestenfalls zur neuen Saison sein.

Ich muss allerdings auch gestehen, dass sich seit dem letzten Zwischenstand nicht sehr viel gelaufen ist in unserer #LSBW Pike Team-Challenge. Im Juli war es noch so, dass das Team 2 (Hübi und Bastian) mit knappen 5 Punkten vor Team 3 (Kevin und mir) gestanden hat. Da ich, wie schon gesagt,  außer Gefecht war/bin hing alles an Kevin. Es galt einen der “kleineren” Fische (85 cm, 85 cm, 87 cm) gegen einen größeren auszutauschen. Kevin konnte dies auch fulminant tun… er hat mal eben den größten Fisch des Turnieres, mit 112 cm, für uns gefangen, was zur Folge hat, dass wir mit 22 Punkten Vorsprung auf Platz 1 stehen.

André konnte für Team 1 auch noch einen schönen 96er Hecht in die Wertung bringen.

Hier der Punktestand: Punktestand Pike Team-Challenge

Petri Kevin und André!

 

Sunline Japan zu Besuch

Schönen guten Tag in die Runde,

vor zwei Wochen hatte ich gern gesehenen Angel-Besuch an meinem Hausgewässer. Carsten Meier, der Geschäftsführer von Lurenatic, kam ein paar Tage nach der Efttex 2019 (Angel-Neuheiten-Messe in Brüssel) zusammen mit hochkarätigen Besuchern der Firma Sunline morgens gegen neun Uhr direkt “bei mir am Wasser” an. 

Nach einigen Koordinationstelefonaten die Tage zuvor war alles schnell eingetütet und wir wussten, dass wir zwei Boote, noch einen zweiten Guide und viiiiele kalte Getränke benötigen werden.

Das Foto ist am Ende des Trips (nach der kleinen Wasserschlacht zwischen Kevin und mir entstanden 😉 )
Von links: Hibiki Kaneta, Tatsushi Sumida, Carsten Meier, Alex Tschirlich, Junji Nakazaki , Kevin Schmerfeld

Mein Vorzeige-Guide und Kumpel Kevin hat alles rund um “Boot 2” organisiert, sodass die Herrschaften nur noch zusteigen mussten.

 

Einen passenden, eisgekühlten Wachmacher hatten Kevin und ich auch dabei. 

Kurz nach dem Willkommens – Small- Talk und meinen Begrüßungsworten ging es auch  schon los. Die Grundlagen des Hechtangelns haben wir noch kurz erörtert, aber wie es Petrus wollte hatten wir natürlich schon 29° C am frühen Morgen – Tendez steigend. “Das wird nicht einfach” dachten wir uns. Ziel war es den Besuchern ein paar Eindrücke in das Hechtangeln zu geben, auch wenn die Bedingungen nicht die besten Fangaussichten mit sich brachten. Eine Willkommens-Neuheiten-Geschenk gab es auch…

Die neue Sunline Plasma Asegai
Hohe Temperaturen, blauer Himmel und keine Welle – Bestes Wetter um braun zu werden 😉
Boot 1: mit einer fetten Kühltruhe an Board 🙂

Wie ihr auf den Bildern sicher sehen könnt hatten wir sehr viel Kraut, sogar schon an der Oberfläche, und mussten unsere Angelmethoden anpassen. Das war den japanischen Besuchern nicht ganz unbekannt, denn Schwarzbarsche fängt man auch oft “im cover”. 

Die Waffen im Kraut. Noike Wobbleshads 7,5″ und Spinnerbaits mit 5″ Noike Smokin Swimmer als Trailer

Vormittags hatten wir einige Nachläufer die die Köder bis ans Boot verfolgten bis sie dann vom Bootsschatten verscheucht wurden. Als wir das gute 10 mal beobachten konnten habe ich beschlossen, dass wir es noch dichter im Kraut versuchen sollten um Reaktionsbisse zu bekommen, denn die Hechte haben im Kraut kaum eine Möglichkeit den Köder lange zu verfolgen. Natürlich kann dies, wenn man keine Kontakte bekommt, eine recht ermüdende Angelei sein, weil man doch nach so gut wie jedem Wuf Kraut vom Köder bzw. eher vom Vorfach machen muss. Dazu muss ich sagen, dass es eher der Tatsache geschuldet ist, dass wir an diesem Tag recht viel “Treibkraut” hatten. Die ersten Kontakte kamen dann auch und der ein doer andere untermaßige Hecht blieb hängen. Jetzt mussten wir nur noch an der Größe feilen und ließen prompt die Mittagspause ausfallen. Dann passierte es endlich…

 

Der erste europäische Hecht in den Händen von “Jun”. 

Kurz die Handhabung der deutschen Hechte erklären, nicht, dass da noch ein blutiges Missgeschick passiert.

Wie schön, wenn ein Plan aufgeht! Die Besucher waren happy… das war die Hauptsache. Die Bedingungen wurden nicht einfacher, sodass wir dann doch mal eine kurze Pause machen mussten. Einen Happen essen und ein paar kalte Getränke haben die Zuversicht dann wieder gestärkt.

Dieses letzte Bild war dann sinnbildlich für die restlichen paar Stunden. Viel Strecke gemacht, noch einige “Anstupser” und Fehlbisse gehabt aber leider nur noch einige kleine Hechte landen können. Alles in allem hatten wir einen tollen Tag, auch wenn die schwierigen Bedinungen eine bessere Angelei nicht zulassen. Und wenn die Bedingungen nicht Schuld waren finden wir Angler schon eine andere Ausrede 😉 

Danke für den tollen Angeltag mit vielen informativen Gesprächen. Es war schön euch kennenzulernen @sunline_japan!

Bis demnächst
euer Alex

#LSBW Pike Team-Challenge Zwischenstand

Ahoi liebe Angelkollegen und Interessierte,

ich möchte euch mal wieder erzählen was bei unserer Challenge bisher so abging. Es ist dieses Jahr absolut spannend, denn wir konnten schon einige tolle Fangtage auf und an dem Wasser erleben.

Um das zu untermauern könnt ihr euch mal den Zwischenstand der #LSBW Pike Team-Challenge anschauen. >>> Klick <<<

 

Wie ihr sehen könnt gibt es an der Spitze einen recht engen Kampf. Momentan dominiert das Team von Hübi und Bastian knapp vor dem Team mit meinem Teampartner Kevin und mir. Zu unterschätzen sind Stephan und Lucas auf dem momentan 3. Platz aber auch nicht. Ich finde das Jahr geht wirklich gut los und lässt noch auf einige dicke Hechte hoffen.

 

Wie ihr sehen könnt kamen vom führenden Team nicht nur gute Hechte, sondern auch der ein oder andere Waller und Zander. Der Schlüssel zum Erfolg waren zumeist gejiggte oder gefaullenzte mittlere Gummifische in auffälligen Dekoren (~15cm). In den letzten Wochen ist das Kraut schon massiv gewachsen sodass das Team um Hübi und Basti die Köder meist überschwert über dem wachsenden Kraut “durchgekurbelt” hat um die Räuber aus Ihren Unterständen zu locken.

 

Das Verfolgerteam hatte da bisher eine andere Taktik. Sobald das Kraut anfängt stark zu wachsen kommen Swimbaits ans Band. Hierbei ist es wichtig die Vorlieben der Räuber rauszufinden, denn Swimbaits gibt es mit unterschiedlichen Bewegungsmustern. Die Einen laufen/gliden in weiten S-Bahnen (manche Swimbaits “kippen” dabei noch etwas), diese sind dann 2-teilig, und die Anderen sind etwas agiler im Lauf (3-teilige) und manche, wie z.B. der Qu-on Primal 164   flanken dabei noch recht schön.

 

Der Qu-on Primal 164 hat schon ordentliche Fische gebracht…
…der Meterfisch war auch schon dabei 🙂

Jetzt kommt bald die Zeit wo es an unserem Hausgewässer sehr viel Kraut gibt. Da müssen die Teams ihre Angelmethoden anpassen. Hier bevorzugen Kevin und ich neben den klassischen Montagen der großen Gummis am Offsethaken, sehr gern auch den Einsatz von Spinnerbaits/Chatterbaits oder wo es möglich ist auch Jerks neben den Krautfeldern. Mal schauen ob wir damit richtig liegen und ob wir die fehlenden 11 Zentimeter aufholen können um uns an die Spitze zu setzen. 

 

Meine Kombo für Spinnerbaits & Chatterbaits: Palms Lurk Shooter Grouper Custom LSGC-710MH+ mit einer Shimano Metanium DC und Sunline Shooter FC Sniper Fluo Carbon als Hauptschnur

Was natürlich auch sehr wichtig ist um große Fische kontinuierlich “stemmen” zu können ist natürlich die Verpflegung 😉

Leckere Ravioli bei tollem Abiente.

Ich wünsche euch allen dicke Fische! Petri heil,

euer Alex