Bootsumbau

Puuuh… wo fange ich an? Naja am besten wohl von vorne: Als das Wetter dieses Jahr noch nicht ganz so pralle war und die Schonzeit wiedereinmal die wildesten Gedanken in mir zu Tage beförderte kam mir der Gedanke, dass es schon ziemlich schick und praktisch wäre, wenn ich mein eigenes Böötchen in der Garage hätte. Natürlich war der Weg vom Gedanken bis hin zum fertigen Boot nicht gerade kurz. Ich denke ich lasse da am besten Bilder sprechen: Das Objekt der Begierde ist ein „altes“ Ruderboot was ich zu guten Konditionen erstanden habe. 330cm lang und knapp 150cm breit. Wie man auf den Bildern unschwer erkennen kann musste einiges an dem Boot gemacht werden, damit man es auch wirklich vernünftig zum Angeln gebrauchen kann.

Der Lack war völlig hinüber und die Mittelbank einfach unpraktisch.

Meine Jungs von www.unlimited-fishing.de + Family haben mir natürlich fleißig mit „angefasst“ und so konnte nichts schiefgehen (Auf den Bilder sind immer nur andere „Arbeiter“ drauf… das sieht natürlich mal wirklich so aus, als hätten nur die anderen gearbeitet 😉 ). Es hieß jetzt: SCHLEIFEN, SCHLEIFEN, SCHLEIFEN…(an manchen Ecken sogar mit recht „groben“ Geschirr)

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Mein Sohnemann Max hat natürlich auch mit angepackt wo er nur konnte 😉

Da das Boot natürlich in einer möglichst staubfreien Umgebung lackiert werden sollte musste ich mir kurzerhand jemanden organisieren, der mir das Teil in meine Garage schafft, denn der Trailer war auch absolut noch nicht fahrtüchtig…aber dazu später mehr.

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Da der Feinschliff bereits abgeschlossen war ging es nun ans Spachteln… erstmal ganz spontan 4 kg Spachtel gekauft und ab ging die Post…

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Natürlich musste im Anschluss mal wieder geschliffen werden 🙂

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Jetzt konnten wir endlich anfangen den Lack (schiefergrau) aufzubringen. Hier haben uns für das komplette Boot weniger als zwei Liter ausgereicht. Da ich natürlich auch einen vernünftigen Boden im Boot brauchte, wo ich schlussendlich die Stühle dran befestigten konnte, kam nur eine Siebdruckplatte (25mm) in Frage.

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Ich möchte euch natürlich nicht langweilen, daher überspringe ich jetzt einfach mal die Schritte des Schablonenerstellens, des Platteverklebens & des Stuhlbefestigen… (wenn ich ehrlich bin hab ich vergessen Bilder zu machen, da alles so schnell ging und der Tag der Fertigstellung immer näher kam)

Einer der letzten Schritte war das verlegen/verkleben des Teppichs. Hier hab ich dann glücklicherweise wieder an das „Bilder machen“ gedacht:

Natürlich braucht ein Boot auch noch ein bissl „Schnick-Schnack“, wie z.B. Rutenhalter zum Schleppen & welche um die Ersatzruten sicher unterbringen zu können, sowie Lureholder, damit die Köder nicht lose im Boot rumfliegen:

Jetzt war das Boot endlich fertig… aber halt… ich musste das Schätzchen ja auch irgendwie transportieren. Der Trailer, den ich zum Boot dazubekommen habe brauchte genauso viel „Schliff“, wie das Boot selbst 🙂

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Puuuuh… auch hier kam eine Menge Arbeit auf uns zu….

Zuerst einmal musste der komplette Rost runter und anschließend mit ordentlich Rostschutz und Zinkspray versiegelt werden. Angefangen haben wir mit den Schutzblechen.

Sandstrahlen und anschließend schwarz lackieren: Die Reifen des Trailers waren natürlich auch im Eimer… auch hier mussten neue her. Die Felgen wurden auch nochmal bearbeitet. Hier hat mir mein „Kleiner“ auch wieder mit angefasst (abschleifen mag er anscheinend 😉 )

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Nachdem alles am Trailer restauriert wurde musste der TÜV noch drüberschauen und siehe da „ohne Mängel“ bestanden! Yeeehaa. Ab geht die wilde Fahrt:

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Der Traum vom Boot ist wahr geworden! Klein, aber mein (& fein).

An dieser Stelle möchte ich mich nochmal ganz besonders bedanken bei: Marc, Onkel Klaus, Papa, Bruderherz, Onkel Jochen, Philipp, Badi, Daniel, Gunnar, mein Sohn Max & meiner geduldigen Frau Julia.